Weihnachtsfeier der Deutsch-Mexikanischen Gesellschaft im Saarland e.V. am 06.12.2009
Die Weihnachtsfeier der Deutsch-Mexikanischen Gesellschaft im Saarland ist inzwischen zu einem gesellschaftlichen Highlight im Lande geworden. Rund 120 Gäste konnte der Vorsitzende, Herr Dr. Harald Schneider, in seiner Grußansprache am 6. Dezember im vollbesetzten Casino Restaurant Am Staden begrüßen, darunter auch viele Mexikaner, unter anderem eine Gruppe von Ingenieuren, die über die InWent GmbH ins Saarland kamen. Auch Repräsentanten der französischen Freunde aus der Union des Francais de Sarre und der Wirtschaftsvereinigung Club des Affaires waren zu Gast. Grußworte sprachen der Konsul Mexikos, Sr. Leopoldo Michél Diaz, und der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft, Herr Joachim Kiefaber.
Das Casino Restaurant Am Staden bot allen Gästen ein angenehmes Ambiente und ein erlesenes Menü. Ein munteres Programm sorgte für zusätzlichen Genuß: Festliche Melodien wurden dargeboten von einem Quartett junger Abiturientinnen (Anne-Sophie Sandner, Chiara Mohr, Mareike Doll, Almut Zimmer); die Studentin Alina Wettengel sang in Begleitung des jungen Meister-Gitarristen Manuel Egler; die Schülerin Caterina Lauterbach berichtete über Weihnachtsbräuche in Mexiko; Martin Arnold (vormals Moderator beim Saarländischen Rundfunk) trug eine Weihnachtsgeschichte vor. Die Moderation des Abends teilten sich Prof. Dietmar Brück (HTW) und Anne Funk (Saarbrücker Zeitung).
„Mexiko und Kuba – Vorhof der USA“
war der Titel einer Veranstaltung am 29. Oktober 2009, in deren Rahmen drei ausgewiesene Fachleute über „Möglichkeiten von Politik und Wirtschaft in Mittelamerika nach Krise und Castro“ Fakten und Ansichten sowie Erwartungen und Perspektiven vortrugen. Eingeladen hatten Deutsch-Mexikanische Gesellschaft und IHK im Saarland zu einer höchst informativen Länderveranstaltung. Vor vollem Haus berichteten Frank Westermann (Honorarkonsul von Mexiko in Hamburg und vormaliger Vorstand des Ibero-Amerika Vereins), Dr. Bernd Wulffen (Botschafter a.D., 2001 bis 2005 in Kuba) und Dr. Bernhard Gräf (Senior Economist Deutsche Bank Research) über die Grundlagen und Entwicklungen der Dreiecksbeziehungen dieser Länder. Herausgearbeitet wurde die große Abhängigkeit beider mittelamerikanischen Länder von einer möglichst profunden Überwindung der Wirtschaftskrise in den USA. Aber auch eigenständige Chancen zur Gewinnung einer größeren Autonomie ihrer Wirtschaft konnten für Mexiko und Kuba herausgearbeitet werden. Hierbei kommt gerade Europa und zuvörderst Deutschland eine große verantwortungsvolle und auch lohnende Aufgabe zu. Eine sehr lange und ausgiebige Diskussion wurde abgeschlossen mit einem Empfang im Foyer der IHK Saarland.